Saisonstart

Der Sommer ist vorbei, die Blätter haben sich längst gefärbt und die schönste Zeit des Jahres hat - schon lange - begonnen. 

Bereits seit Anfang September stehen wir am Eis. Zuerst in Hart, zwischenzeitlich beim Trainingslager in Steindorf am Ossiacher See im schönen Kärnten und seit einiger Zeit wieder regelmäßig in Hart. Beim Koralmcup waren wir auch dabei und mussten leider zwei Niederlagen einstecken.

Es hat sich aber auch sonst einiges getan bei den Old Red Bulls.

Im Hintergrund traten zwei Jungs in große Fußstapfen und versuchen den Laden weiterhin mindestens genau so gut am Laufen zu halten - mit der Unterstützung der Altvorderen und vor allem auch allen Spielern und Vereinsverantwortlichen scheint das auch ganz gut zu gelingen und der ein oder andere neue Weg wurde auch schon erfolgreich beschritten, wenngleich das Viele Gute beibehalten wird.

Wir haben unseren Kader punktuell gut verstärkt und begrüßen somit unserer Neuzugänge Lukas Leitner, Christoph Gabron und Roman Wegscheider nebst dem Heimkehrer Christoph Gabriel bei den Old Red Bulls. Andi Bossler hat uns in Richtung UEC Red Bulls St. Josef verlassen und unterstützt die "Jungen" in der Gruppe A.

Neuerdings findet man uns nicht nur in St. Josef, Hart und im WWW, sowie auf Facebook, sondern wir sind auch auf Instagram  (uec_st.josef) vertreten. 

Die NHL-Saison startet bereits am 24.10. mit dem Spiel gegen die Timberwolves. Die weiteren Gegner in der Gruppe E sind die Ilzer Broncos, der Harter Hockey Club, Toyota Wölf und die Apple Leafs. Der Grunddurchgang dauert bis Mitte Februar und danach geht's in die Playoffs, die bis in den April hin dauern werden.

Als Highlight der Saison kündigen wir schon jetzt das NHL Winterklassik 2020 an, das am 3. Jänner 2020 im Natureisstadion St. Josef stattfinden wird. Die Old Red Bulls St. Josef treffen dort auf die Apple Leafs.

stay tuned - weitere Infos folgen

00:10 - 02:01 - 02:58 oder BUM - BUM - BUM

Playoffs Spiel Nummer Fünf: Wir starten wie von der Tarantel gestochen und legen in den ersten 3!!!!! Minuten den Grundstein für den Sieg.

- Wir gewinnen das Eröffnungsbully, der Puck geht zu Werner Muchitsch und der schickt Andi "Holy Hands" Gabriel auf die Reise - 1:0 nach 10 Sekunden.

- Der erste Shift der 2. Linie: nach Pass von Hannes Perstling netzt "Jaromir" Kurt Ninaus - 2:0 nach 2:01 Minuten.

- Zweiter Shift der Einserlinie und die Heiligen Hände schlagen erneut zu: nach Pass von Amar netzt erneut Andi Gabriel mit einem sehenswerter Onetime (wenn's ein Video gäbe, würden wir es heute noch Mr. Yellow Horn zukommen lassen - dann klappt's auch gegen den KAC wieder) - 3:0 nach 2:58 Minuten.

Die Kirchbacher, die Fans und auch die gesamte St. Josefer Mannschaft können eigentlich nicht fassen, was hier in den ersten 178 Sekunden im vermeintlichen Spitzenspiel abgeht. Nach diesem Blitzstart entwickelt sich ein normales Eishockeyspiel, das von beiden Mannschaften fair geführt wird. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kirchbacher, erzielt Amar Hadzihasanovic den wichtigen 4. Treffer kurz vor der ersten Drittelpause - davor gewannen die Kirchbacher etwas die Überhand, aber mit dem 4:1 war die Partie eigentlich in trockenen Tüchern.

Die Old Red Bulls hatten allerdings noch nicht genug und spielten ein ums andere Mal groß auf. An diesem Abend gelang wirklich Vieles und als die Holy Hands in der 24. Minute zum 5:1 trafen war der Kas endgültig gegessen. Der Kapitän höchstselbst erhöhte noch im Mitteldrittel auf 6:1.

Im Schlussabschnitt folgte noch jeweils ein Treffer auf beiden Seiten. Die Kirchbacher spielten nicht schlecht, prüften unseren Goalie annähernd gleich oft, wie wir (Schussstatistik 23:22), aber an diesem Abend stand "Old Red Bulls" für Effizienz, Kaltschnäuzigkeit und konsequenter Defensive.


Spielbericht der NHL

Vor dem letzten Spiel - wo wir am 11.4. nochmals auf die Kirchbacher - steht schon fest, dass wir die Playoffgruppe EF auf Platz 1 beenden werden. Das Ziel für Spiel 6 ist klar: wir wollen in den Playoffs ungeschlagen bleiben.

#AussiGehnUndGwinnan

#MiaSanRot

Was für ein Comeback am Tag der offenen Tür

Retourspiel gegen den EC Nummer 36. Hochmotiviert und mit stolzer Brust starten wir gegen die Eisbären. Das Spiel geht bis zur 7. Minute munter hin und her und wir haben auch den Spielmacher der Eisbären ganz gut im Griff. Die neuen Schoner von unserem Goalie sind dann leider nicht ganz Playofftauglich und innerhalb von einer Minute rutschen zwei harmlose Scheiben unten durch. Als eine Minute später auch noch der dritte Schuss im Tor einschlägt, scheint die Partie bereits nach 8:35 verloren.

Wir fangen uns jedoch und schlagen in der 12. Minute erstmals zurück - der Dominator stochert die Scheibe zum ersten Mal in die Maschen. Knapp vier Minuten später eine ähnliche Szene und auch Hannes Perstling verwertet aus kurzer Distanz. Da geht noch was! Und wie! In Minute 18 gelingt der Ausgleich durch einen "Onetimer" von der Mittellinie - wieder trägt sich der Dominator in die Schützenliste ein. Das erste Drittel wird den beiden Goalies wohl noch länger in Erinnerung bleiben und für schweißgetränkte Nachtwäsche sorgen....

Danach entwickelt sich ein hochklassiges Match, wo beide Mannschaften wieder alles in die Waagschale werfen. Uns hat es in die Karten gespielt, dass der Goalgetter der Eisbären gegen Ende des Mittelabschnitts vom Eis musste und so hatten wir leichte Vorteile. Diese konnten wir 7 Minuten vor Spielende auch nutzen und Kurtl Ninaus erzielt den vielumjubelten vierten Treffer. In den letzten Minuten riskierten die Eisbären nocheinmal alles und nahmen den Goalie vom Eis. Nach einem beinahe Empty Netter und einer weiteren guten Chance auf das leere Tor waren es aber die Eisbären, die beinahe noch einmal anschrieben. Buchstäblich in letzter Sekunde hielt Erwin dann doch noch den Puck - und damit den Sieg - fest.

Ende gut, alles gut! Zwei Punkte und weiterhin ungeschlagener Tabellenführer mit nun schon 13 Punkten in der Gruppe EF.

Fight back

Im ersten Spiel haben wir die Jungs von der Bunkerbande noch etwas unterschätzt, das ist uns beim Retourspiel nicht noch einmal passiert. Mit einer konsequenten Teamleistung holen wir uns gegen die diesmal sogar besser besetzten Gegner recht souverän zwei weitere Punkte und bauen die Führung in den Playoffs aus.