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Never give up

am .

vs.

ORB

vs.

EC Erzherzog Johann Panthers

1:4 (0:2; 1:0;0:2)

Tor ORB: Trifterer

 Offizieller Spielbericht der NHL Graz

Letztes Spiel im Grunddurchgang und es geht um zwei Punkte im Abstiegsplayoff, denn auch die Erzherzog Johann Panthers haben bereits vor dem Spiel keine Chance auf Platz Drei - ganz im Gegenteil: die beiden Teams spielen um die `Rote Laterne´ in Gruppe F. Die Bullen bringen aufgrund von Verletzungen, grippalen und beruflichen Ausfällen gerade einmal zwei Linien auf´sTableau, aber die 11 Recken sollten Charakter zeigen. Gegen diePanthers setzte es im ersten Aufeinandertreffen eine Niederlage, die aber durch zwei Doppelschläge deutlicher erscheint, wie der Spielverlauf darlegte. Die Chance auf zwei Bonuspunkte war also auch diesmal nicht schlecht. 

Die neu formierten Bullen starteten gut in das Match. In der ersten Minutene gab es deutliches Übergewicht für die Sankt Josefer: sowohl eisläuferisch als auch spielerisch hatten die Roten die Panther gut im Griff und feuerten aus allen Rohren in Richtung Tor des Gegners. Durch die Einhaltung der taktischen Vorgaben konnte das Spielgeschehen vom eigenen Tor weg und so von der Gefahrenzone fernhalten.Kurz nach der Hälfte des Startdrittels brachten sich die Bullen um die Früchte der bis dahin guten Leistung: in Summe fassten die Bullen ab der 13. Spielminute insgesamt vier Strafen aus und mussten somit beinahe die Hälfte des Anfangsdrittels in numerischer Unterzahl agieren. Durch den Ausfall einiger arrivierter Stammkräfte fehlte in Unterzahl häufig die Ordnung und die trotz allem eher harmlosen Panther kamen zu zwei Toren. Mit 0:2 ging es in die erste Pause, doch dieses Spiel sollte noch nicht abgestempelt werden. 

Die Spieler wußten, dass an diesem Tag noch einiges drin sein sollte und die Message auf der Bank war ganz klar: vom Spielansatz wäre nichts zu ändern, einzig und allein von der Strafbank müsse man sich fernhalten. Dies beherzigten die Bullen im Mittelabschnitt auch und nahmen zunehmend wieder das Zepter in die Hand. In der 25. Minute explodierte dann Michi Trifterer förmlich, tanzte durch die gesamte Abwehr der Panther und schloss sehenswert zum absolut verdienten Anschlusstreffer ab. In weiterer Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtauch mit leichten Vorteilen für die Old Red Bulls. Leider konnten die Bullen keinen weiteren Treffer mehr erzielen und gingen mit einem denkbar knappen Rückstand in die letzten 20 Minuten des heurigen Grunddurchganges.

Wieder galt es nicht viel zu verändern zumal die Bullen im Mitteldrittel straffrei geblieben sind. Dies änderte sich aber im Schlussabschnitt aus unerklärlichen Gründen wieder. Und die Rechnung bekamen die Sankt Josefer in der selben Tonart wie im ersten Drittel präsentiert: 42:11 Strafe für die Old Red Bulls, 42:37 Tor in Unterzahl. Der Substanzverlust durch die Strafen aus dem ersten Drittel und eine weitere Strafe verhinderten eine letztmalige Aufholjagd. DerTreffer zum 1:4 in der 58 Minute machte auch die bereits besprochene Taktik zur Herausnahme des Goalies, um doch noch die zwei Treffer aufzuholen, zunichte.   

Fazit: Die Bullen spielen zum Teil brav mit, bringen sich aber reglemässig selbst um den Erfolg: sei es durch Strafen oder durch Einzelfehler. Auch in diesem Spiel war man zumindest auf Augenhöhe mit dem Gegner - phasenweise waren die Old Red Bulls sogar deutlich überlegen - und dennoch steht man buchstäblich mit leeren Händen da. Denn zwischenzeitlich ist auch die Entscheidung in der Gruppe F gefallen und die Old Red Bulls gehen gemeinsam mit den Erzherzog Johann Panthers und den Kirchbachern in das Abstiegsplayoff: gegen beide Kandidaten haben die Bullen zwei Mal verloren, somit heißt es ´Old Red Bulls: zero Points´, die Sankt Josefer starten sprichwörtlich ´bei Null´ und haben eine denkbar schwierige Ausgangssituation im Kampf um den Klassenerhalt. Zuversichtlich stimmt, dass zu Beginn der Playoffs hoffentlich wieder ein größerer Kader zur Verfügung steht.

"Spü ma unser Spü, mia san rot und hobt's Spaß"

Next Game:  voraussichtlich am Donnerstag, 19. Februar 2015 um 18:00 Uhr im Eisstadion Hart

Media of the Match: Jetzt erst recht